Csöde

Das Dorf wurde zuerst in dem Jahre 1342 als Chede erwähnt und besteht aus zwei Teilen, Alsócsöde und Felsőcsöde. Alsócsöde ist eine alte Streusiedlung, Felsőcsöde ist erst im 18-19. Jahrhundert entstanden. Westlich von Alsócsöde befinden sich Überreste einer bescheidenen Kirche aus dem Mittelalter. Die Kirche und das dazu gehörende Kloster gehörten im Jahre 1366 der Familie Salomvári aus dem Geschlcht des Gespans Salamon. Im 15. Jahrhundert wurde an dem Fuße des Hügels ein Dorf mit dem Namen Szentmárton angesiedelt. Eine Urkunde des Königs Ladislaus I. datiert hier aus dem Jahre 1441. Nach der Schlacht bei Mohács in dem Jahre 1526 blieben die Pfarrer noch einige Jahrzehnte hier. In dem Jahre 1600 fiel die Burg von Kanizsa, wonach die Region Steuerzahler der Osmanen wurde. Das Gebäude wurde vernachlässigt und brüchig. Die Steine von Pusztaszentegyház ließ der Burgkapitän von Csákány, Bernát Csány, in dem Jahr 1657 für die Befestigung der Wehrkirche von Őriszentpéter abtragen. Die einstige Stätte der Kirche ist von Alsócsöde über die gelbe L Markierung zu erreichen.
Der Weg in Richtung Zalalövő führt an dem Pacsa-Berg, dessen Name an eine längst zerstörte Siedlung mit dem Namen Pacsa verweist, vorbei. Die Einwohner von Pacsa waren Wachen in der Árpádenzeit. Auf dem Weinberg befindet sich entlang des Weges eine Sankt Urban Statue. Sankt Urbán ist, ähnlich wie Sankt Martin, der Schutzpatron der Winzer und Weinbauer.

Csöde ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Csöde - Szatta (6 km) - Ramocsa (10 km) - Kerkáskápolna (12 km)
Csöde - Zalalövő (6 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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