Harasztifalu

Harasztifalu war ursprünglich eine Siedlung mit kroatischer Bevölkerung, deren Bewohner von Péter Erdődy Mitte der 1500-er Jahre angesiedelt wurden. Von den heutigen Einwohnern sprechen aber nur mehr sehr wenige Kroatisch. Die Kirche wurde zu Ehren des Königs Ladislaus dem Heiligen eingeweiht.
Auf der Hauptstraße (Fő utca 48), in der alten Schule befindet sich eine heimatgeschichtliche Ausstellung, welche das ehemalige Leben des Dorfes vorstellt.
Der Name des Dorfes Nagykölked wird erstmals im Jahre 1221 urkundlich erwähnt. Die Gemeinde hatte schon im 14. Jahrhundert eine, dem Hl. Nikolaus geweihte Kirche. Die heutige Kirche, deren Patron ebenfalls St. Nikolaus ist, wurde 1896 in neoromanischem Stil erbaut.
Achtung! Die Strecke durch den Wald bei Szentpéterfa ist aus Gründen der Wildbewirtschaftung nur tagsüber zu benutzen.

Harasztifalu ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Harasztifalu - Nagykölked (1.5 km) - Szentpéterfai-Wald (5 km) - Ják (15 Km)
Harasztifalu - Körmend, Bahnhof (6,5 km) - Körmend, Stadtzentrum (7 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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