Kercaszomor

Kercaszomor ist eine überwiegend von Reformierten bewohnte Gemeinde. Sie ist 1942 durch die Vereinigung von Kerca und Szomoróc entstanden.
Sehenswürdigkeiten entlang des Wanderweges in der Ortschaft:
Holzstelen-Friedhof. – Die Holzstelen (hölzerne Grabmäler, auch „Hutstelen” genannt) sind einfache, von den Reformierten in der Wart aufgestellte Grabmäler.
Glockenstuhl der reformierten Gemeinde – Ein Gebäude mit Eggenmauer aus dem Jahre 1877.
Pußta-Friedhof, Ruinen der St. Wenzel (Vencel) Kirche. Die Kirche wird bereits 1208 urkundlich als wichtiger Grenzpunkt erwähnt. Hier verlief die Grenze der Liegenschaft der mit dem Schutz der Westgrenze beauftragten Wärter (der Wart).
Domonkosfa/Domanjševci ist eine Gemeinde mit ungarisch-slowenischer Mischbevölkerung, mit Dominanz des evangelischen Glaubens. Der an Ungarn angrenzende Teil der Gemeinde war bis 1885 eine selbständige Ortschaft namens Bükalja. Die evangelische Kirche wurde 1902 erbaut.
St. Martin-Kirche (im Mittelalter: Muttergottes-Kirche). Die erste Aufzeichnung über die Kirche stammt aus dem Jahre 1285. Nach der Reformation ging sie an die Protestanten über, nach 1732 wurde sie dann von den Katholiken zurückerlangt. Ihre „Porta Speciosa” (prachtvolles Eingangstor) ist sehenswert.

Kercaszomor ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Kercaszomor - Domonkosfa /Domanjševci (0.5 km) - Szent Márton Kirche (2.5 km)
Kercaszomor - Pusztatemető (2 km) - Berki-Berg (7 km) - Magyarföld (9 km) - Kerkáskápolna 10 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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