Kerkáskápolna

Kerkáskápolna
Die Gemeinde war zur Zeit der Wachstruktur (11 – 14. Jahrhundert) ein Dorf der Kerka-Wachen. Das heutige Kerkáskápolna wird in den Quellen aus dem 15. Jahrhundert als Alkarika, oder Kápolnásfalu erwähnt. Es war in dem 16. Jahrhundert eines der Dörfer mit der meisten Bevölkerung und hatte eine Kirche (Der Name „káplona“/Kapelle deutet nicht unbedingt auf ein kleines Gebäude). Türken haben das Dorf und seine Kirche in dem Jahr 1612 abgebrannt. Die zurückgekehrte Bevölkerung hat anstelle der zerstörten Kirche lediglich eine kleinere Holzkirche, welche in der ersten Hälfte des 18.Jahrhunderts zerstört wurde, errichtet. Die Einwohner von Kerkáskápolna sind seit der Mitte des 16. Jahrhunderts reformiert. Nördlich des Dorfes gab es bis ins 20. Jahrhundert einen Weinberg mit einer eigenen Ordnung. Die Bergversammlungen wurden um den Martinitag gehalten, auch dies zeigt die Verehrung des Heiligen Martins. Die „Protokolle der Bergversammlungen am Martinitag“ sind wertvolle Dokumente der Dorfgeschichte.

Magyarföld
Der Name der Gemeinde war bis zu dem Jahre 1895 Dobraföld. Der Ursprung es Namens ist ungewiss, er weist vermutlich auf einen Personennamen hin, andere vermuten das Gut der Burg Dobra dahinter.
Zusammen mit Ramocsa ist sie eines der kleinsten Gemeinden des Sankt Martin Weges, sie hat weniger als 30 Einwohner. Ihre Holzkirche wurde in dem Jahre 2010 erbaut.

Ramocsa
Eine Gemeinde entlang der Kerka. Bis zu dem Ende des 14. Jahrhundert war sie eines der Dörfer der Kerka-Wachen. Im Jahre 1378 wird sie als Ramcha erwähnt. Kerka wurde in dem 17. Jahrhundert mehrmals von den Türken zerstört. Ihre Einwohner sind Reformierte und Katholiken. Auf dem Helm des in dem Jahre 1993 errichteten Glockenturmes sind der Kalvin-Stern und das Kreuz nebeneinander zu sehen.

Kerkáskápolna ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Kerkáskápolna - Magyarföld (2 km) - Berki-Berg (3.5 km) - Kercaszomor (Szomoróc 9 km) - Domonkosfa/Domanjsevci (11 km)
Kerkáskápolna - Ramocsa (2 km) - Szatta (6 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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