Körmend

Die Stadt Körmend hatte in dem Mittelalter auch eine dem Heiligen Martin geweihte Kirche. Deren Platz kann heute nur noch mehr vermutet werden, sie muss aber aller Wahrscheinlichkeit nach in der Nähe des Gebäudes in der heutigen Zrínyi Straße 4. gestanden haben. Ein Testament aus den Jahren 1434-35-ben erwähnt dem Heiligen Martin und der Heiligen Elisabeth geweihte Kirchen, sowie ein Kloster zur Heiligen Jungfrau Maria.
Aus einer Urkunde aus um das Jahr 1513 erfahren wir, dass die Sankt Martin Kirche außerhalb der damaligen Stadtmauern stand. Weder die Zeit, noch die Umstände des Zerfalls der Kirche sind bekannt. Ihr Eingedenk lebt als Straßenname weiter, die heutige Kölcsey Straße hieß bis zum Jahre 1930 Sankt Martin Straße.

Körmend ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Körmend - Nádasd (Rotunda 6 km) - Vaspör (12 km)
Körmend - Harasztifalu (8 km) - Nagykölked (10 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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