Nádasd

Zur Zeit der Römer verlief in der Nähe der Gemeinde Nádasd diejenige wichtige Straße nach Italien, welche auch an der Stadt Savaria vorbeiführte. Überreste dieser alten Straße sind noch in der Gemeinde und ihrer Umgebung an mehreren Orten erkennbar.
Nádasd war in dem 12-15. Jahrhundert Sitz des Geschlechtes Nádasdy, die Familie führt ihren Ursprung hierher zurück. Aller Wahrscheinlichkeit nach wurde diese Rundkirche und der dazu gehörende Turm, welcher 2003 entdeckt wurde, in dem 12. Jahrhundert von den Vorfahren der Familie Nádasdy erbaut. Obwohl der Familiensitz Ende des 16. Jahrhunderts bereits in der Stadt Sárvár war, ist es anzunehmen, dass Tamás Nádasdy, der Adelsherr aus der Renaissance der auch eine Druckerei gründete, im Jahre 1498 noch hier geboren wurde.
Die Rundkirche wurde im 13. Jahrhundert erweitert, im Jahre 1376 wird sie als Sankt Martin geweihte Pfarrkirche erwähnt. Die Kirche in Nádasd kam gegen Ende des 16. Jahrhunderts in den Besitz der Protestanten, 1732 bekamen sie die Katholiken wieder. Die alte Kirche wurde im Jahr 1888 abgerissen und das heutige Gebäude nach den Plänen von Friedrich Friedriger in dem Zeitraum 1888-89 erbaut. Die Kirche hat eine Doppelbezeichnung: Bischof Sankt Martin und Heiliges Kreuz.
Hier in Nádasd sollte man dem Seligen Ladislaus Batthyány-Strattmann (1870 – 1931), dem Arzt der Armen und Kirchenpatron, eingedenk sein.

Nádasd ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Nádasd - Nádasd, Hegyalja (3 km) - Körmend, Szent Erzsébet Kirche (5.5 km) - Körmend, Bahnhof (7 km)
Nádasd - Vaspör (8 km) - Pusztacsatár (12 km) - Velence (14 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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