Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher).In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Jungfer Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort. Dem Ort wurden wundersame Erscheinungen und dem Wasser wundersame Heilungen zugesprochen, daher wurde der Ruf des Dorfes immer weiter verbreitet. Die brüchige, kleine Kirche wurde im Jahre 1736 restauriert und umgebaut. Nach der barocken Umgestaltung wurden zahlreiche frühere Zier- und Bauelemente des Gebäudes bewahrt.
Pusztacsatár hat sein eigenes Wallfahrtslied:
„Oh Jungfer Maria, dich segnen alle,
In deinem kleinem Wachposten, in Pusztacsatár.
Zu dir heben wir unsere Herzen,
Dein Volk sollst du beschützen!”

Pusztacsatár ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Pusztacsatár - Velence (2 km) - Zalaháshágy (5 km) - Zalalövő, Stadtzentrum (14 km)
Pusztacsatár - Vaspör (3 km) - Nádasd (10 km) - Körmend, Stadtzentrum (16km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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