Szent Márton-Wald

Der Wald zwischen Ják, Újperint und der Meierei Sorok hatte im 19. Jahrhundert drei Besitzer: die Stadt Szombathely, die Gemeinde Szentmárton (Sankt Martin) und den Bischof von Szombathely. Der Wald fiel nicht unter die rechtliche Kategorie der Erbengemeinschaft, die drei Gebiete waren voneinander getrennt. Der Name des Waldes Heiliger Martin weist in erster Linie auf die Siedlung Szentmárton hin und erst sekundär auf den in Szombathely geborenen Bischof. Das heute bereits als Innenstadt von Szombathely geltende Szentmárton war bis zum Jahre 1885 eine eigenständige Siedlung. Sein Wald erstreckte sich nicht innerhalb der eigenen Verwaltungsgrenze, sonder lag weiter entfernt in – der seinerzeit ebenfalls eigenständigen Siedlung – Újperint. Der Wald kommt auch in den Schilderungen der Legende des Hl. Martin vor.
In der Legende des Sulpicius Severus über St. Martin lesen wir Folgendes:
„Als Martin sich in den Alpen verirrt hatte, geriet er in die Gefangenschaft von Räubern. Der eine hob schon seine Axt, um mit ihr auf seinen Kopf einzuschlagen, als seine mörderische Rechte vom anderen Räuber zurückgehalten wurde.
Martin wurden die Hände nach hinten gebunden, einem ihrer Kumpanen wurde auferlegt, ihn zu bewachen und ihm alles abzunehmen. Nachdem er von diesem zu ihrem Verschlag gebracht wurde, begann er Martin auszuforschen, wer er denn eigentlich sei. Die Antwort lautete: Ein Anhänger Christi. Er wurde vom Räuber mehrmals gefragt, ob er Angst vor ihm habe. Martin gestand ihm in eherner Ruhe, niemals so ruhig gewesen zu sein, da er wisse daß uns Gottes Gnade gerade im Unglück zur Hilfe eilt, und daß er ihn eher bemitleide, weil er als Räuber nicht würdig sei, die Gnade Christi zu empfangen. Dann begann er ihm das Evangelium zu erklären und ihm Gottes Worte zu verkünden.
Wozu noch länger darlegen? Der Räuber wurde zum Gläubigen, er begleitete Martin und zeigte ihm den richtigen Weg.”

Der Wald Heiliger Martin ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Szent Márton-Wald - Ják, Dorf Zentrum (5.5 km)
Szent Márton-Wald - Szombathely, Martineum (9 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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