Zalalövő

Zalalövő war bereits zu den Römerzeiten ein bewohnter Verkehrsknotenpunkt. Die Siedlung erhielt im Jahre 124 n.Chr. vom Kaiser Hadrian den Städterang und hieß Municipum Aelium Salla. Die Bernsteinstraße, welche einst auch durch die Stadt Savaria geführt hatte, verlief hier entlang. Es ist anzunehmen, dass Martin im 4. Jahrhundert auf diesem Wege nach Italien ging. Salla wurde im 5. Jahrhundert entvölkert. Anstelle der altertümlichen Stadt entstand die Siedlung Lövő nach der ungarischen Staatsgründung. Die Einwohner waren (Bogen)Schützen, die in der Árpádenzeit militärische Aufgaben versehen hatten, der Name Lövő (=Schütze) verweist hierauf. Zalalövő erhielt ihren Städterang in dem Jahr 2000 wieder.

Zalalövő ist eine der Stationen des Via Sancti Martini von Szombathely nach Tours. Der Pilgerweg stellt einem der größten Heiligen des europäischen Christentums, dem in dem Jahre 316 oder 317 n. Chr. In Szombathely geborenen Sankt Martin, ein Denkmal. Martin ging entlang dieser Landschaft, als er aus seiner Geburtsstadt Szombathely zuerst nach Italien und später nach Gallien zog. Als Soldat hat er bei den Toren der Stadt Amiens seinen Mantel mit einem Bettler geteilt, um so sein Mitgefühl den Armen und Verwahrlosten gegenüber auszudrücken. Er gab seine militärische Laufbahn auf um zu bekehren, er organisierte christliche Gemeinden und gründete Klöster. Nach seiner Rückkehr in Savaria hat er auch seine Mutter getauft. Im Jahre 371 wurde er zum Bischof in Tour gewählt. Aufgrund seiner Bescheidenheit, Unverbundenheit und der vollbrachten Wunder genoss er großen Respekt. Er starb im Jahre 397.

Die St.-Martins-Stationen innerhalb Wanderweg folgenden Strecken:
Zalalövő - Pacsa-Berg (2.5 km) - Felső-Csöde (6 km) - Szatta (13 km)
Zalalövő - Zalaháshágy (9 km) - Velence (12 km) - Pusztacsatár (14 km) - Vaspör (17 km)

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Vaspör - Pusztacsatár

Der Name Pusztacsatár bezieht sich auf das Dorf Csatár aus der Árpádenzeit, sowie auf den Beruf der Einwohner (Csatár = Schildmacher). In der Türkenzeit war das Dorf entvölkert, aber seine, der Junger Maria geweihte Kapelle wurde von den Gläubigen aus der Umgebung weiterhin besucht. Es galt bereits in dem 17. Jahrhundert als Pilgerort.         Vaspör

 

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